Bankenscore Blog

Schwarze Schafe in der Kreditvermittlung erkennen


Wenn Unternehmer einen Kredit benötigen, schauen sie sich die aktuellen Angebote für Kredite der Banken in einem Onlinevergleich für Kredite an. Dort können sie Konditionen für Kredite vergleichen, Kosten prüfen und schließlich den besten Anbieter für den gesuchten Kredit identifizieren. Doch manchmal geht es nicht ohne eine persönliche Beratung. Eine Kreditvermittlung ist dann häufig die erste Wahl. Kreditvermittler stehen in Verbindung zu mehreren Banken, sie wissen, worauf es den Anbietern bei der Beurteilung der Bonität ankommt, und sie kennen die besten Tipps, um niedrige Zinsen für eine Finanzierung / den passenden Kredit zu bekommen. Für ihre Bemühungen erhalten sie in der Regel ein Honorar. Doch leider gibt es in der Branche noch immer „schwarze Schafe“, die die Unwissenheit und auch die Unerfahrenheit eines Kreditnehmers schlicht ausnutzen. Woran erkennt man also, ob eine Kreditvermittlung seriös arbeitet, und bei welchen Anzeichen sollte man sich besser einen anderen Kreditvermittler suchen?

Onlineanzeigen sind Fluch und Segen zugleich

Wer im Internet schon einmal nach Angeboten für einen Kredit gesucht hat und das Stichwort „Kreditvermittlung“ eingibt, sieht sich einer unglaublichen Fülle an potenziell passenden Angeboten gegenüber. Werbung für Kredite wird in der Finanzbranche ganz groß geschrieben, und nicht selten findet man auf der Suche nach einer Kreditvermittlung für Unternehmensfinanzierungen sogar Angebote für Arbeitslose, für Kreditnehmer mit schwacher Bonität und ähnliche Offerten, die wenig seriös erscheinen. Natürlich ist die Onlinerecherche sehr zu empfehlen, wenn man sich einen Überblick über den Markt verschaffen will und prüfen will, wo die nächste Kreditvermittlung vor Ort zu finden ist. Der große Vorteil des World Wide Web ist, dass man sofort Zugriff auf viele hilfreiche Internetseiten hat und schnell an die gewünschten Informationen und Kontaktdaten kommt. Genau diese Vielfalt an Informationen und die große Transparenz des Marktes sind aber auch ein schwerwiegendes Problem für den Unternehmer der einen Kredit sucht. Er kann aufgrund der bunten und ansprechenden Werbung für Kredite allein nicht herausfinden, wie seriös eine Anzeige ist und wer sich dahinter verbirgt. Verlässt man sich also ausschließlich auf die Informationen auf den Webseiten und in den Anzeigen, besteht leicht die Gefahr, an einen unseriösen Kreditvermittler zu geraten, der nicht hält, was er verspricht. Bevor man sich also auf die Suche nach einem Kreditvermittler macht und dazu im Internet nach Kredite recherchiert, sollte man sich genau klar machen, nach was man sucht, welche Erfahrungen der Kreditvermittler nachweisen soll und welches Profil er mitbringen muss. Wer diese Anforderungen nicht erfüllt, kommt bei der Kreditvermittlung gar nicht erst in die engere Wahl. Außerdem ist es natürlich erforderlich, dass der Vermittler einen Nachweis erbringt, der deutlich zeigt, dass er das Profil aufweist, das sich der Kunde vorstellt.

Bei diesen Forderungen sollte man vorsichtig sein

Hat man im Internet einen Anbieter gefunden, der offenbar seriös arbeitet, ist es an der Zeit, einen Termin für eine Beratung auszumachen. Dabei dürfte sich schon bald herausstellen, ob der Vermittler seine Versprechen hält und unbedingt empfehlenswert ist. Sehr negativ fällt zum Beispiel auf, wenn eine Kreditvermittlung Kosten pauschal abrechnen will. Es ist gesetzlich nicht zulässig, dem Kunden für die Vermittlung von Krediten pauschal Auslagen in Rechnung zu stellen. Ganz im Gegenteil dürfen nur Positionen berechnet werden, die sehr konkret zu benennen sind. Kosten können zum Beispiel für die Anfrage von Kreditangeboten anfallen. Auch Porto kann zu zahlen sein, wenn Unterlagen schriftlich versandt werden. Sofern diese Auslagen nachweisbar von der Kreditvermittlung zu tragen waren, dürfen sie in Rechnung gestellt werden. Allerdings muss die Vermittlung diese Kosten anhand von Belegen bewiesen werden. Sofern die Kreditvermittlung schon Kosten geltend macht, obwohl der Vermittlungsvertrag noch gar nicht abgeschlossen ist, fällt das ebenfalls in die Kategorie der nicht-seriösen Geschäftsabwicklung. Eine Entschädigung für entstandene Auslagen ist erst dann zulässig, wenn der Vertrag über die Kreditvermittlung abgeschlossen ist. Das betrifft auch Kosten für die Anreise des Vermittlers zu einem ersten Treffen. Sofern der Vertrag zu diesem Zeitpunkt nicht unterschrieben ist, darf der Kreditfachmann also keine Kosten in Rechnung stellen.

Ohne schriftliche Vereinbarung keine Rechnung

Wichtig zu wissen für den Kunden ist auch, dass eine Entschädigung für Aufwendungen aller Art erst verlangt werden darf, wenn dies in einem Vertrag schriftlich fixiert wurde. Solange also ein Unternehmer keine Unterschrift unter einen Vermittlungsvertrag gesetzt hat, dürfen keinerlei Kosten durch den Vermittler erhoben werden. In dem Vertrag sollte natürlich das Ziel des Geschäfts angegeben sein, das in der Vermittlung eines günstigen Kredits für den Kunden besteht. Sofern der Vermittler nicht bereit ist, eine schriftliche Vereinbarung abzuschließen und wenn er außerdem noch vor dem Abschluss des Vermittlungsvertrags Kosten geltend machen will, sollte man unbedingt Abstand nehmen von einer weiteren Zusammenarbeit. In diesem Fall ist leider zu befürchten, dass der Vertreter nicht seriös arbeitet und dass man sich mit einer weiteren Kooperation nur Schwierigkeiten einhandelt.

Mit diesen Kosten muss der Kunde für den Kredit rechnen

Prinzipiell muss ein kreditsuchender Unternehmer auf der einen Seite mit berechtigten Auslagen für die Suche nach einem Kredit rechnen, die der Vermittler erstattet haben will, auf der anderen Seite darf der Fachmann für die Kreditvermittlung ein Honorar verlangen. Umgehen kann ein Unternehmer solche Kosten bei der Suche nach einem passenden Kredit nur, wenn er sich selbst die Mühe macht, Angebote von Banken für Kredite einzuholen und diese zu vergleichen. Aufmerksam werden sollte man unbedingt, wenn das Honorar in keinem Verhältnis zur Kreditsumme des Kredit steht. Leider gibt es auch heute noch einige Vertreter der Zunft, die man nur als „schwarze Schafe“ bezeichnen kann. Sie fallen vor allem durch unrealistisch hohe Forderungen nach Provisionen auf bei der Vermittlung eines Kredit, und auch ein Unternehmer muss damit rechnen, mit solchen Vermittlern Bekanntschaft zu machen. Wer den Eindruck hat, dass das geforderte Honorar oder die Provision in keinem Verhältnis zur gewünschten Kreditsumme steht, sollte die Geschäftsbeziehung abbrechen und sich nach einem Vermittler umsehen, der seriös arbeitet.

Eine Kreditanfrage beeinflusst die Bonität

Wissen muss man, dass jede Kreditanfrage Einfluss auf die Kreditwürdigkeit des potenziellen Kreditnehmers haben kann. Wenn ein Vertrag für einen Kredit zum Beispiel nicht unterschrieben wird, weil der Kreditnehmer von einer anderen Bank ein günstigeres Angebot für den Kredit erhalten hat, kann sich die Anfrage nach dem Kredit bereits negativ auf die Bonität auswirken. Eine Kreditanfrage wird nämlich in der Schufa eingetragen und beeinflusst dadurch die Kreditwürdigkeit und den Score der Schufa. Besser ist es, die Kreditvermittlung darum zu bitten, eine Konditionenanfrage bei der Bank für den Kredit durchzuführen. Diese Konditionenanfrage wird zwar auch in der Schufa eingetragen, sie wirkt sich aber nicht auf den Score aus und wird auch nicht an andere Banken übermittelt. Eine Konditionenanfrage kann somit mehrfach durchgeführt werden, bis der Kunde ein gutes Angebot für einen Kredit findet, das seinen Vorstellungen entspricht. Negative Auswirkungen auf seine Bonität muss er trotzdem nicht befürchten. Ein guter Kreditvermittler, der seriös arbeitet, kennt die Unterschiede zwischen einer Kreditanfrage und einer Konditionenanfrage und wird im Interesse des Kunden darauf achten, die Bonität nicht negativ zu beeinflussen. Auch an diesem scheinbar winzigen und unwesentlichen Detail erkennt man als Unternehmer also einen guten Fachmann für Kreditangelegenheiten.

So erfahren Kreditnehmer mehr über ihre Bonität

Ob sich Anfragen für Kredite schon negativ auf die Kreditwürdigkeit ausgewirkt haben und wie die Bonität überhaupt eingeschätzt wird, erfahren Unternehmer auf dem Portal Bankenscore.de. Hier können sie kostenlos ihre Bonität prüfen und die Daten einsehen, die bei den Auskunfteien über sie gespeichert sind. Unwahre, fehlerhafte oder alte Daten kann man über Bankenscore.de sofort und mit wenig Aufwand korrigieren. Dazu gehören auch Kreditanfragen, die nicht korrekt gestellt wurden oder die bereits veraltet sind. Ein regelmäßiger Blick auf die gespeicherten Daten hilft dabei, die Bonität immer auf einem hohen Niveau zu halten, so dass Kreditabsagen aufgrund fehlender Kreditwürdigkeit erst gar nicht auftreten.

Übrigens können Unternehmer auf Bankenscore.de nicht nur selbst ihre gespeicherten Daten einsehen und die Bonität prüfen. Auch die Anfrage von bonitätsbasierten Angeboten für Kredite ist ohne Kosten möglich. Wer auf eigene Faust einen Kredit sucht, hat zwar etwas mehr Aufwand bei der Suche nach einem Kredit und beim Vergleich der Konditionen, muss sich aber keine Gedanken machen, auf eine Kreditvermittlung hereinzufallen, die wenig seriös arbeitet. Auch wenn man bereits einen guten und zuverlässigen Berater gefunden hat, kann man Bankenscore.de nutzen, um in regelmäßigen Abständen Vergleichsangebote für Kredite einzuholen und so die Arbeit des erfahrenen und potenten Kreditvermittler, der schnell und günstig attraktive Finanzierungen seiner Partner vermittelt ggf. mit zusätzlichen Optionen für einen passenden Kredit ergänzen.