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Umschulden, aber welches ist der passende Kredit?


Kosten sparen ist für die meisten Unternehmer ein Vorhaben, das Sie Tag und Nacht begleitet. Im Einkauf müssen die Preise nachverhandelt werden, die Produktion muss effektiver werden, im Vertrieb werden die Auslagen für Dienstreisen und Übernachtungen gekürzt. Kosten für Kredite stehen allerdings häufig nicht so sehr im Fokus, denn Sie haben mit dem unmittelbaren Wertschöpfungsprozess des Betriebs wenig zu tun. Doch gerade hier bietet sich z.B. durch strategisches Umschulden wertvolles Optimierungspotenzial, das von vielen Unternehmen noch nicht ansatzweise ausgeschöpft wird. Durch eine Umschuldung lassen sich die Kreditkosten wirkungsvoll und langfristig reduzieren, und angesichts der dauerhaft niedrigen Zinsen ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt für eine Ablösung von teuren Finanzierungen durch günstigere Kredite. Doch wie geht man beim Umschulden am besten vor?

Nicht jeder Kredit lässt sich umschulden

Bevor man sich näher mit der Ablösung einer teuren Finanzierung beschäftigt, lohnt sich zunächst ein Blick auf die aktuell laufenden Kredite. Wenn das erklärte Ziel lautet, Kosten zu sparen, möchte man vermutlich jede teure Finanzierung gegen eine günstigere Variante austauschen. Prinzipiell ist das natürlich möglich, allerdings sind einige Kredite leichter umzuschulden als andere.

Der Kontokorrentkredit ist in der Regel ein sehr teurer Kredit. Er wird auch als Dispositionskredit oder Dispokredit bezeichnet. Unter einem Kontokorrentkredit versteht man einen Überziehungsrahmen, den die Bank für das Geschäftskonto eingeräumt hat. Für kleine und mittlere Unternehmen wird meist ein Kreditrahmen von rund einem Monatsumsatz gewährt. Abweichungen sind möglich und können zwischen der Bank und dem Unternehmer individuell verhandelt werden. Allerdings sind die Zinsen für einen Dispokredit im Vergleich zu anderen Krediten sehr hoch. Auch die anhaltende Niedrigzinsphase hat daran nichts geändert, denn viele Banken verlangen von ihren Kunden immer noch Dispozinsen im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Zwar werden die zu zahlenden Zinsen jeweils nur für den Zeitraum berechnet, in dem der Kredit tatsächlich in Anspruch genommen wird, doch gerade bei einem hohen Disporahmen machen die Kreditkosten schnell eine beträchtliche Größenordnung aus. Ungeachtet der gravierenden Zinsen ist ein Kontokorrentkredit meist problemlos umzuschulden und durch eine günstigere Variante abzulösen. Der überzogene Kreditrahmen wird dann zum gewünschten Datum ausgeglichen, die Rückzahlung des preiswerten Kredits beginnt zum vereinbarten Zeitpunkt.

Auch ein klassischer Ratenkredit ist üblicherweise recht einfach umzuschulden. Vor rund zehn Jahren musste ein Unternehmen für solche Finanzierungen weitaus höhere Zinsen zahlen als heute. Bei einer Restlaufzeit von drei bis fünf Jahren lohnt es sich durchaus, über eine Umschuldung nachzudenken. Allerdings muss man damit rechnen, dass die finanzierende Bank eine Entschädigung für die entgangenen Zinsen verlangt. Diese Entschädigung wird auch als Vorfälligkeitsentschädigung bezeichnet. Am besten schlägt man die Vorfälligkeitsentschädigung auf die Restschuld auf und nimmt den neuen Kredit über die Summe aus Restschuld und Entschädigung auf. Dadurch bleibt die vorhandene Liquidität unangetastet. Allerdings ist man als Unternehmer gut beraten, sich die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung genauer anzusehen. Sie steigt mit der Restschuld und der Kreditsumme. Wird sie von der Bank unverhältnismäßig hoch angesetzt, lohnt sich unter Umständen eine Nachverhandlung.

Kredite umschulden und Finanzierung optimieren lohnt sich!

Die Umschuldung eines Immobiliendarlehens ist dagegen meist recht schwierig. Oft ist eine Ablösung zum Ablauf der Sollzinsbindung möglich. Vorher darf eine solche Finanzierung oft nur abgelöst werden, wenn das Objekt verkauft wird. Erklärt sich die Bank dennoch einverstanden, ein Immobiliendarlehen umzuschulden, fällt wiederum eine Vorfälligkeitsentschädigung an. Diese kann bei einer langen Restlaufzeit oder bei einer hohen Restschuld beträchtlich sein und sollte unbedingt bei der Prüfung der Sinnhaftigkeit einer Umschuldung berücksichtigt werden.

Qual für den Unternehmer: Prüfung des existierenden Kredits

Wenn die Ablösung einer bestehenden Finanzierung geplant ist, sollte jeder Unternehmer zuerst den laufenden Kreditvertrag genau prüfen. Hier sind in der Regel die Modalitäten aufgeführt, unter denen eine Umschuldung möglich ist. Im Vertrag für ein Immobiliendarlehen steht üblicherweise auch, ob die vorzeitige Ablösung erst zum Ende der Sollzinsbindung erlaubt ist oder ob für eine Umschuldung ein Verkauf der Immobilie erforderlich ist. Wer sich unsicher ist, ob der alte Vertrag eine Umschuldung ermöglicht, setzt sich am besten mit der finanzierenden Bank in Verbindung. Dort sollte man die genauen Voraussetzungen erfragen und sich nach der Vorfälligkeitsentschädigung erkundigen. Sofern diese von der Bank geltend gemacht wird, fordert man am besten einen aktuellen Stand der Restschuld einschließlich der Vorfälligkeitszinsen an. Auf der Basis der so ermittelten Summe ist dann zu prüfen, ob eine Umschuldung sinnvoll ist. Doch wie geht man dazu vor?

In diesem Fall lohnt sich eine Kreditablösung

Wenn ein Unternehmen die Kosten senken will, kann es sich bei der Abwägung der Vor- und Nachteile einer Umschuldung auf die Höhe der Zinsen konzentrieren. Weitere Aspekte wie ein vertrauensvolles Verhältnis zur Hausbank, eine gute Beratung durch den zuständigen Sachbearbeiter oder auch die Laufzeit einer Finanzierung dürfen dann unberücksichtigt bleiben. Stellt der Unternehmer ausschließlich auf den Vergleich der Zinsen ab, gilt folgender Zusammenhang: Wenn die Gesamtsumme der Zinsen des neuen Kredits geringer ist als die Zinsen der alten Finanzierung, ist die Umschuldung zu empfehlen. Wenn man sich also mit dem Gedanken trägt, einen laufenden Kredit umzuschulden, sollte man sich einerseits den neuen und den alten Zinssatz ansehen, andererseits aber auch die Summe der noch zu zahlenden Zinsen vergleichen. Sofern die Zinszahlung für den umgeschuldeten Kredit niedriger ist als die alte Zinszahlung, ist eine Umschuldung zu befürworten. Einen günstigen Kredit findet man durch einen Zinsvergleich.

So führt man einen Kreditvergleich durch

Gute und preiswerte Finanzierungen für ein passendes Umschulden findet man in der Regel online. Mit Hilfe eines Internetvergleichs lassen sich die Zinsen der einzelnen Banken recht gut miteinander ins Verhältnis setzen. Ein guter Vergleichsrechner benötigt nur wenige Angaben, um aktuelle Bankangebote anzufragen und um sie in einer kompakten Übersicht zusammenzustellen. Im Vergleich offenbaren sich auch weitere Konditionen wie die Möglichkeit, kostenfreie Sondertilgungen oder zinsfreie Gesamtrückzahlungen zu leisten. Der Kreditnehmer hat dadurch alle wesentlichen Kriterien auf einen Blick, die für den Kreditvergleich von Bedeutung sind. Er kann sich auf die Anbieter konzentrieren, deren Offerten genau auf seinen Bedarf zugeschnitten sind. Viele Vergleichsrechner lassen sich durch individuelle Filter einstellen, so dass man zum Beispiel nur die Angebote sieht, bei denen eine sofortige Auszahlung des Kredits möglich ist oder bei denen flexible Rückzahlungen vereinbart werden können. Auch Anbieter mit bonitätsunabhängigen Zinsen lassen sich aus einem guten Vergleichsrechner leicht identifizieren. Eine gute Bonität ist übrigens immer wichtig, wenn ein Unternehmen einen günstigen Kredit sucht.

Die Bonität spielt für Niedrigzinsen eine große Rolle

Unter der Bonität versteht man die Kreditwürdigkeit eines Kreditnehmers. Sie steht für seine Fähigkeit, die Zahlungsverpflichtungen über die gesamte Laufzeit der Finanzierung vereinbarungsgemäß zu erfüllen. Viele Banken kalkulieren ihre Zinsen in Abhängigkeit von der Kreditwürdigkeit des Unternehmers fest. Das bedeutet, dass eine finanziell solide geführte Firma mit niedrigeren Zinsen rechnen darf als ein Betrieb, der vorübergehend mit Engpässen bei der Liquidität zu kämpfen hat. Bevor ein Kreditgeber einem Finanzierungsgesuch zustimmt, wird er sich die Bonität seines potenziellen Kunden also genau ansehen. Für Unternehmer ist es deshalb besonders wichtig, die Faktoren zu kennen, die die Bonität beeinflussen und zu wissen, wie die eigene Kreditwürdigkeit durch die Banken eingeschätzt wird. Im Idealfall prüft ein Unternehmen die individuelle Bonität sehr sorgfältig, bevor die Verantwortlichen den Auftrag erteilen, eine Umschuldung anzustoßen.

So verbessert man die eigene Kreditwürdigkeit

Auf Bankenscore.de haben Unternehmen die Chance, alle Daten einzusehen, die bei den Auskunfteien gespeichert sind und die die Kreditwürdigkeit beeinflussen. Hier können falsche Angaben korrigiert und fehlende Informationen hinzugefügt werden. Wenn in absehbarer Zeit eine Umschuldung geplant ist, gibt Bankenscore.de wesentliche Hinweise darauf, ob gerade Optimierungsbedarf hinsichtlich der Kreditwürdigkeit gegeben ist. Wenn das der Fall ist, kann der Unternehmer sofort online aktiv werden und die gewünschten Korrekturen vornehmen. So schafft man durch zutreffende und aktuelle Daten die Voraussetzung für attraktive Bankenangebote zu günstigen Konditionen. Doch Bankenscore.de bietet einem Unternehmer noch weitergehende Leistungen.

Maßgeschneiderte Angebote je nach Bonität

Über Bankenscore.de haben Unternehmer die Möglichkeit, individuelle Offerten für eine Finanzierung anzufragen, die sehr genau auf ihre Bonität zugeschnitten sind. Bei herkömmlichen Onlineplattformen wird die Kreditwürdigkeit des Antragstellers häufig nur sehr begrenzt berücksichtigt. Erst nach einer genauen Prüfung der Unterlagen erteilt die finanzierende Bank die Kreditbewilligung, wobei der Kreditnehmer mit schlechteren Konditionen rechnen muss, wenn seine Bonität zu wünschen übrig lässt. Bei Bankenscore.de ist das anders. Nur wenige Angaben genügen, um ein Angebot für eine geplante Umschuldung zu erstellen, das genau auf die Bonität des Unternehmens zugeschnitten ist. So lassen sich die Konditionen der Kreditgeber leichter vergleichen, und als Kreditnehmer weiß man sofort sehr genau, was die Finanzierung am Ende kostet. Ein so fundiert kalkuliertes Angebot trägt maßgeblich dazu bei, innerhalb von kurzer Zeit zu entscheiden, ob man an einer alten Finanzierung festhalten soll oder ob eine Umschuldung zu günstigen Zinsen die bessere Wahl ist.